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DSL mit mehr Leistung

Geschrieben von Günter Weber am Dienstag, 2. Februar 2010One Comment

… wer nach Jahren des Hinhaltens immer noch, mit verschiedenen Finanzierungskonzepten, Forderungen und sonstwas hofft, dass die Telekom in Ebersheim höhere DSL-Leistung zur Verfügung stellt, hat meiner Meinung nach die Möglichkeiten der Zeit verpasst. So gibt es für weniger Gebühren die Möglichkeit, ein Vielfaches an Leistung bei Kabel Deutschland zu bekommen. Die Bandbreite reicht in der Regel zur Versorgung mehrerer Haushalte, selbst wenn diese hochauflösend Fernseh über das Internet schauen sollten. Dazu passend gibt es einen Computer-Service in Ebersheim, der zum Beispiel mit der Absicherung und Protokollierung des Internetzugangs helfen kann, die Versorgung mit WLAN wäre flächendeckend und kosteneffizient möglich.

Aber es wird lieber populistisch mehr Leistung vom ehemaligen Staatskonzern gefordert statt praktische Lösungen anzugehen.

Das wäre das selbe, als würde ich günstigeren entega-strom fordern ….

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Ein Kommentar »

  • Bkmzde schrieb:

    Naja, Kupfer hat keine Zukunft. Auf Kabel Deutschland zu setzen reicht vielleicht noch für die nächsten 5 Jahre. Je mehr Leute bei Kabel Deutschland sind, desto niedriger wird die Leistung je Teilnehmer, da Kupfer eine begrenzte Bandbreite hat uns sich alle diese teilen müssen (das gilt aber auch für DSL). Zudem gibt es einige die kein Kabel Deutschland haben und mit DSL 1000 leben müssen oder im schlimmsten Fall ohne beides da stehen. Zudem schwankt schon jetzt die Bandbreite bei Kabel Deutschland arg.

    Folglich ist die richtige Konsequenz auf Glasfaser zu setzen. Natürlich ist es Unsinn alle Straßen in Ebersheim von jetzt auf gleich aufzureißen und in jeden Haushalt Glasfaser zu legen, aber durchaus machbar ist es von Nieder-Olm aus eine Glasfaserstrecke nach Ebersheim zu legen und im Ort einen Verteiler aufzustellen. Die alten Kupferkabel können dann dank kürzerer Leitungslängen besser ausgereizt werden und im laufe der Jahre kann Glasfaser im Ort verlegt werden.

    Es ist traurig von der Stadt Mainz die bestens ausgestattet ist null Unterstützung zu bekommen und als einziger Stadteil keine eigene Verteilerstation hat. Vor allem kommt vom Geld des Konjunkturpaketes, welches einen Etat für Breitband-Internet vorsieht, nichts bei uns hier an. Dieser wird Aufgrund der hohen Bürokratie nicht kaum von ISP in Anspruch genommen. Von alleine kommt eine Telekom nicht nach Ebersheim, weil wir ja ein unatraktiver Markt sind, wie wir Feststellen mussten. Da kann die Frau Merkel auf der Cebit noch so tolle Reden über IT schwingen, die Realität sieht anders aus. Der zu ist vor 10 Jahren abgefahren.

    Deutschland ist groß und Frau Merkel fern – von daher brauch man da nichts drüber sagen, denn lokale Politik wird von lokalen Politikern gemacht. Das Ebersheim im Stadtrat nicht mehr vertreten ist, sagt schon alles. “Da brauch mer garnet drüber redde, da könnt isch grad verrückt wern”. Für mich als Informatiker ist das ein Standortnachteil und ein Grund hier weg zu ziehen. Mich nervt es wirklich das Ebersheim dauernd stiefmütterlich behandelt wird und ich denke ich bin nicht alleine.

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